Offene Sächsische Landesmeisterschaften im Schwimmen - Road to DJM

Erfolgreiches Wochenende für die sächsischen Schwimmer: Rekorde, Medaillen und herausragende Leistungen

Die Offenen Sächsischen Landesmeisterschaften mit internationaler Beteiligung, die vom 6. bis 8. März in Leipzig stattfanden, waren ein voller Erfolg. Mit deutlich über 500 Sportlern aus 60 Vereinen, darunter auch Vereine aus Tschechien und Polen, erreichte die Beteiligung wieder das Vor-Corona-Niveau und bot eine spannende Bühne für herausragende Leistungen. Unsere Athletinnen und Athleten präsentierten sich in Bestform und stellten mit beeindruckenden neuen Vereinsrekorden, zahlreichen Medaillen und vielversprechenden Staffel-Leistungen ihr Können unter Beweis.

Neue Vereinsrekorde und starke Einzelleistungen
Besonders hervorzuheben sind die beiden neuen Vereinsrekorde für den Dresdner SC 1898, die an diesem Wochenende aufgestellt wurden. Leni von Bonin konnte über 200 Meter Brust ihren eigenen Rekord (2:38,40) verbessern und setzte damit ein starkes Zeichen. Für eine weitere Bestmarke sorgte Arian Wüstenhagen, der über 200 Meter Schmetterling (2:03,93) den bisherigen Rekord von Alexander Eich aus dem Jahr 2018 unterbot. Obwohl er als Vorlaufschnellster auf das Finale verzichtete, um sich auf die 100 Meter Brust zu konzentrieren, ist diese Leistung ein beeindruckender Erfolg. Im Finale über 200 Meter Schmetterling sicherte sich sein jüngerer Bruder Aurel den dritten Platz.

Staffel mit Medaillenambitionen
Ein weiteres Highlight war die 4x100-Meter-Freistilstaffel der Damen. Die Mannschaft des Dresdner SC 1898 mit Maike Winkler, Hannah Victoria Bürger, Leni von Bonin und Maya Tobehn schwamm eine herausragende Zeit von 3:53,82 Minuten. Mit dieser „echten Duftmarke“, wie es aus dem Trainerteam heißt, positioniert sich die Staffel als aussichtsreicher Medaillenkandidat für die kommenden Deutschen Meisterschaften.

Weitere Top-Leistungen aus den Trainingsgruppen
Auch abseits der Rekorde gab es zahlreiche beeindruckende Leistungen in den einzelnen Trainingsgruppen:

Trainingsgruppe Krüger
In der Trainingsgruppe von Steven Krüger zeigten vor allem die Langstreckenspezialistinnen ihr Können. Melina Nitschke überzeugte über 400, 800 und 1500 Meter Freistil und konnte über die längste Distanz sogar die Norm für die Junioren-Europameisterschaften (JEM) unterbieten. Ähnlich stark präsentierte sich Julia Ackermann, die über die gleichen Strecken an den Start ging und über 800 Meter Freistil nur knapp eine Sekunde über der EM-Norm blieb. Beide haben sich damit eine exzellente Ausgangsposition für die Qualifikation zu den internationalen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen erarbeitet. Bei den Herren dominierten Mattheo Straßburger und Moritz Erkmann die langen Freistilstrecken.

Trainingsgruppe Lamschick
Aus der Trainingsgruppe von Jan Lamschick ist besonders die Leistung von Bendix Adler über 200 Meter Brust hervorzuheben, mit der er sich auf Platz 1 der nationalen Bestenliste platzieren konnte. Vincent Stäudte schob sich mit seinen starken Leistungen über die Rückenstrecken (50, 100 und 200 Meter) unter die Top 5 in Deutschland und hat seinen Platz im Landeskader bereits sicher. Lotta-Elin Wunderlich konnte sich über 1500 Meter Freistil auf den zweiten Platz der DSV-Bestenliste schwimmen.

Trainingsgruppe Kerth
In der Trainingsgruppe von Max Lou Kerth sorgte Lina Waldenburger für eine Überraschung. Die Quereinsteigerin, die erst zu Beginn der Saison an den Landesstützpunkt gewechselt ist, schaffte auf Anhieb die DJM-Qualifikation über 50 und 200 Meter Rücken. Auch Mia Marie Wetzel überzeugte, als sie mit gerade einmal 12 Jahren ins A-Finale über 200 Meter Brust einzog. Eine bemerkenswerte Leistungsentwicklung zeigte zudem Felix Mocker, der sich über 200 Meter Schmetterling für das B-Finale qualifizierte und über 200 Meter Lagen nur knapp an der Landeskadernorm vorbeischwamm.

Fazit
Trotz des Ausfalls einiger Leistungsträger, wie zum Beispiel Lise Seidel, die krankheitsbedingt nur eingeschränkt starten konnte, wurden an diesem Wochenende herausragende Leistungen erbracht. Dieses Ergebnis unterstreicht die hohe Leistungsdichte und die exzellente Arbeit, die in Sachsen geleistet wird. Wir gratulieren allen Sportlerinnen und Sportlern sowie dem gesamten Trainerteam zu diesem erfolgreichen Wochenende!
Ein besonderer Dank gilt dem ausrichtenden Verein SV Handwerk Leipzig für die hervorragende Organisation dieses Großereignisses. Ebenso möchten wir uns bei allen Helfern und Kampfrichtern bedanken, deren unermüdlicher Einsatz diesen reibungslosen Ablauf erst ermöglicht hat.

Öffentlichkeitsarbeit SSV